Passionsandachten 2013 mit Bildern

Datum und Uhrzeit: 
Donnerstag, 14. März 2013 - 18:00
Ort: 
wechselnde Orte

Die Ökumenischen Passionsandachten fanden in der Passionszeit vom 14. Februar bis zum 21. März 2013 in und um Lüneburg an wechselnden Orten statt. Hier einige Impulse aus den Andachten:
"Gott ist nahe - überall"  In der Passionszeit gedenken Christinnen und Christen des Leidens und Sterbens Jesu. Wir gehen mit den Passionsandachten an besondere Orte in Lüneburg. Die Andachten werden geleitet von Mitgliedern der AcKL und den unterschiedlichen Kooperationspartnern, mit denen es im Anschluss die Möglichkeit zu Gespräch und Austausch gibt.

in der Passionszeit 2013 jeden Donnerstag von 18 bis 18.30 Uhr

 

Unsere Stationen im Jahr 2013:

 

"Hoffnung auf Würde"

14. Februar 2013 am Synagogenmahnmal in Lüneburg, an der Reichenbachstraße (Ecke Schifferwall)

Partner: Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit

Gebet am Synagogenmahnmal von Pastorin i.R. Ela Griepenkerl:

Inschrift des Gedenksteines aus dem Talmud:

"Wehe mir, dass ich zerstörte mein Haus und verbrannte mein Heiligtum, Zerstreute meine Kinder unter die Völker."

 

"Du, unser Gott an diesem Ort denken wir in großer Trauer an die Menschen, denen in unserem Land furchtbares angetan wurde-,
ich denke dabei an die Familien Behr, Schickler, Horwitz, Duplon, Lengel und Ransehoff.
Unter ihnen 43 Menschen, die ermordet wurden."

Lassen Sie uns Ihrer schweigend gedenken.

"Gott, wir suchen Hilfe bei dir, daß wir Irrwege aus unserer Geschichte nicht wiederholen.
Schärfe alle unsere Sinne und Kräfte, leidenschaftlich diesen entgegen zu treten!
Wir danken dir, daß du gestern in Dresden die Menschen in der Kette auf den Strassen bewahrt hast und daß so viele den Mut hatten, gegen Irrwege aufzustehen.
Ökumenisch beten wir: Vater unser....."

 

"Hoffnung auf Rettung."

21. Februar  2013 im Gerätehaus der Feuerwehr, Lise-Meitner-Straße 12,  21337 Lüneburg

Partner: Feuerwehrleute

Gebet eines Feuerwehrmanns
Oh Herr, wenn die Sirene geht,
weil uns bedroht des Feuers Wut,
verleihe mir, ich bitte dich,
zum Leben-Retten Kraft und Mut.
Lass mich doch finden dann und sehn
das kleine Kind in seiner Not,
die junge Frau, den greisen Mann,
dass ich sie rette vor dem Tod.
Verleihe mir ein gutes Ohr,
damit ich hör den schwächsten Schrei,
und rette, lösche, berge, schütz
und hilfreich jedem Menschen sei.
Ich möchte gern´ mein Bestes geben
dem Nächsten helfen, Dir zur Ehr,
Denn Du hast mich dazu gesandt,
dass ich ihm Not und Unglück wehr.
Ich bitt Dich Herr, wenn Du es willst
und ich den Tod muss sterben,
schütz meine Frau und auch das Kind,
lass sie sich bei Dir bergen.
Amen

(Gebet aus der Feuerwehrseelsorge)

(aus der Andacht von Pastor Ackermann)

 

"Hoffnung auf Nähe in schwerer Zeit"

28. Februar im Haus der DRK-Augusta-Schwestern im Roten Feld, Heinrich Heine-Str. 48

Partner: Mitglieder der  Augusta-Schwesternschaft.

http://www.drk-augusta.de/de/kontakt/anfahrt/index.php

".... Wir alle wissen, dass sich nicht jede Hoffnung erfüllt, nicht jede Krankheit geheilt, nicht jedes Sterben verhindert wird. Aber die Hoffnung auf Nähe in .. schwerden Zeiten, die dürfen, ja, die sollen wir haben. Diese Nähe hat Gott zugesagt und darauf trauen wir." Christine Krüger, Diakonin

 

"Hoffnung auf ein gutes Miteinander."

7. März in der Grundschule 21360 Vögelsen, Schulstrasse 7

Partner:  Schulsozialarbeit.

 

Segen

Herr, segne unsere Hände,
dass sie behutsam seien,
dass sie halten können, ohne zu Fesseln zu werden,
dass sie geben können ohne Berechnung,
dass ihnen innewohnt die Kraft, zu trösten und zu segnen.
Herr, segne unsere Hände!

 
Herr, segne unsere Augen,
dass sie Bedürftigkeit wahrnehmen,
dass sie das Unscheinbare nicht übersehen,
dass sie hindurchschauen durch das Vordergründige,
dass andere sich wohlfühlen können unter unseren Blick.
Herr, segne unsere Augen!

 
Herr, segne unsere Ohren,
dass sie deine Stimme zu erhorchen vermögen.
dass sie hellhörig seien für die Stimme der Not,
dass sie verschlossen seien für Lärm und Geschwätz,
dass sie das Unbequeme nicht überhören.
Herr, segne unsere Ohren!

 
Herr, segne unseren Mund,
dass er dich bezeuge,
dass nichts von ihm ausgehe, was verletzt und zerstört,
dass er heilende Worte spreche,
dass er Anvertrautes bewahre.
Herr, segne unseren Mund!

Herr, segne unser Herz,
dass er Wohnstatt sei deinem Geist,
dass es Wärme schenken und bergen kann,
dass es reich sei an Verzeihung,
dass es Leid und Freude teilen kann.
Herr, segne unser Herz!

 
St. Martin, 4. Jahrhundert

 

"Hoffnung wächst aus der Stille."

14. März im Forum des Johanneum, Theodor-Heuss-Straße 1,  21337 Lüneburg

Partner: Religionslehrer und Schüler aus dem Projekt "Raum der Stille."

aus der Textlesung
“Der Herr ging vorüber: ein großer, gewaltiger Sturm, der Berge zerriss und Felsen zerbrach, kam vor dem Herrn her; aber der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben, aber der Herr war nicht im Erdbeben. Nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam das Flüstern eines leisen Wehens.“  1. Könige 19 die Verse 11 und 12

„In Umkehr und Ruhe liegt euer Heil; in Stillehalten und Vertrauen besteht eure Stärke!“ Jesaja 30,15 (aus der Ansprache von Frau StDn Iwamoto)

 

 

 

"Hoffen auf Gerechtigkeit"

21. März Landgericht Lüneburg - Am Markt 7,  21335 Lüneburg

Partner: Richter am Landgericht

Aus der Lesung des Evangeliums Johannes 18 " 33 Da ging Pilatus wieder hinein ins Prätorium und rief Jesus und fragte ihn: Bist du der König der Juden? 34 Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus oder haben dir's andere über mich gesagt? 35 Pilatus antwortete: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir überantwortet. Was hast du getan? 36 Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; nun aber ist mein Reich nicht von dieser Welt. 37 Da fragte ihn Pilatus: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme. 38 Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? Und als er das gesagt hatte, ging er wieder hinaus zu den Juden und spricht zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm...."

Aus der Barmer Theologischen Erklärung von 1934: "....die Kirche.... erinnert an Gottes Reich, an Gottes Gebot und Gerechtigkeit und damit an die Verantwortung der Regierenden und Regierten. Sie vertraut und gehorcht der Kraft des Wortes, durch das Gott alle Dinge trägt.
" (aus der Ansprache von Pastor i.R. W. Haase)

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