Mehr als nur eine Zahl...Gedenken der Verstorbenen der Corona- Pandemie

Gedenken Kerzen, Fotos: Sarah Coates, Nicola Fiovaranti
Gedenken Rose, Fotos: Sarah Coates, Nicola Fiovaranti
ACK, Stadt und Landkreis Lüneburg, Fotos: Sarah Coates, Nicola Fiovaranti

Mehr als nur eine Zahl...Gedenken an die Verstorbenen der Corona- Pandemie in Lüneburg

Kirchen, Stadt und Landkreis Lüneburg laden zum Gedenken an die Verstorbenen der Corona- Pandemie ein – online per Livestream am Sonntag, 18. April 2021, 13.00 Uhr, auf der Facebook-Seite der Landeszeitung

Seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 sind viele Menschen in unserem Land im Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Allein im Landkreis Lüneburg mussten wir bisher von 51 Menschen Abschied nehmen. Für die Hinterbliebenen war und ist es schwer, angemessen zu trauern.
Um der Verstorbenen zu gedenken und die Not vieler Menschen nicht nur aus Statistiken abzulesen, laden Hansestadt Lüneburg, der Landkreis und die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zum Gedenken mit einer ökumenischen Andacht sowie einer Kranzniederlegung ein.
In der Innenstadt wird anschließend ein Erinnerungsort eröffnet, an dem in den nächsten zwei Wochen Blumen zum Gedenken niedergelegt werden können.
„Fürchtet euch nicht, siehe, ich bin bei euch alle Tage .“ (nach Matthäus 28,20)

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Presseinformation aus dem Pressereferat der Hansestadt Lüneburg

„Mehr als nur eine Zahl“ – Lüneburg gedenkt der Corona-Opfer

HANSESTADT LÜNEBURG. – Die Corona-Pandemie hinterlässt tiefe Spuren, bringt seit dem vergangenen Frühjahr Leid und Trauer in viele Häuser. Was für Familien und Freunde zusätzlich sehr belastend ist: Ein angemessener Abschied von den Verstorbenen ist durch die corona-bedingten Einschränkungen oft nicht möglich. Um der Verstorbenen der Pandemie gemeinsam zu gedenken, richtet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Sonntag, 18. April 2021, eine zentrale Gedenkveranstaltung aus und hat angeregt, dass ebenso in möglichst vielen Städten und Gemeinden eine Möglichkeit geschaffen wird, Anteilnahme zu zeigen.

Einem diesbezüglichen Aufruf des Deutschen Städtetages folgend, möchten die Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen, die Hansestadt und der Landkreis Lüneburg der mehr als 50 Verstorbenen in Lüneburg mit einer gemeinsamen Aktion unter dem Motto „Mehr als nur eine Zahl“ gedenken. Am Sonntag ab 13 Uhr wird eine Gedenkveranstaltung im kleinen Kreis stattfinden – liturgisch gestaltet von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Lüneburg. Im Anschluss an die kurze Andacht legen Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Jens Böther jeweils einen Kranz nieder.

Die Landeszeitung überträgt die Veranstaltung ab 13 Uhr per Livestream auf ihrer Facebook-Seite. Im Anschluss wird das Video auch auf den Webseiten der Hansestadt und des Kirchenkreises verlinkt und kurzfristig noch um einen kleinen Film ergänzt, Texte und Gebete zum Nachlesen bereitgestellt. Denn für die Veranstaltung am Sonntag ist aufgrund der Corona-Zahlen kein Publikum zugelassen. Von einem großen Gottesdienst auf dem Marktplatz haben die Beteiligten nach reiflicher Überlegung Abstand genommen.

Oberbürgermeister Ulrich Mädge: „Wir möchten mit diesem Tag des Innehaltens zeigen, dass wir als Gesellschaft Anteil nehmen, die Toten und das Leid der Hinterbliebenen nicht vergessen. Wir sind in Gedanken bei den Verstorbenen und ihren Angehörigen.“

Lüneburgerinnen und Lüneburger sollen aber nicht nur virtuell, über die filmische Begleitung Anteil nehmen können. Nach der Gedenkveranstaltung wird für zwei Wochen ein zentraler Gedenkort in der Innenstadt eingerichtet, an dem alle Menschen, denen dieses wichtig ist, ihre Anteilnahme ausdrücken und zum Beispiel Blumen niederlegen können. Lüneburg, 15. April 2021, Rathaus, Postfach 25 40, 21315 Lüneburg
Telefon: (0 41 31) 3 09 - 31 13 oder 3 09 - 31 18
Telefax: (0 41 31) 3 09 - 36 72
E-Mail: presse@stadt.lueneburg.de, Homepage: www.hansestadtlueneburg.de
 


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