Grüße aus der ACK Niedersachsen: Am ersten Tag der Woche gingen die Frauen ... in aller Frühe zum Grab - Ostern 2020

ACK - Niedersachsen

Am ersten Tag der Woche gingen die Frauen mit den wohlriechenden Salben, die sie zubereitet hat- ten, in aller Frühe zum Grab. Da sahen sie, dass der Stein vom Grab weggewälzt war; sie gingen hinein, aber den Leichnam Jesu, des Herrn, fanden sie nicht. Und es geschah, während sie darüber ratlos waren, siehe, da traten zwei Män- ner in leuchtenden Gewändern zu ihnen. Die Frauen erschraken und blickten zu Boden. Die Männer aber sagten zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Erinnert euch an das, was er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war: Der Menschensohn muss in die Hände sündiger Menschen ausgeliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen. Da erinnerten sie sich an seine Worte. (Lk 24,1-8 nach der Einheitsübersetzung)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,
mit diesen Zeilen wünsche ich Ihnen und Ihren Familien frohe und gesegnete Ostern. Diese Ostergrüße darf ich Ihnen auch im Namen unseres Vorsitzenden, Propst i.R. Matthias Blümel, übermitteln, der Ihnen gleichfalls in dieser außergewöhnlichen Zeit ein Mut machendes Fest der Auferstehung unseres Herrn wünscht. Christus ist auferstanden. Er, der tot war, lebt. Der Tod hat keine Macht mehr: Das Leben siegt! Für uns Christen liegt darin die Kernbotschaft unseres Glaubens. Alles Übel, alle Finsternis, jeder Hass und jedweder Unfriede – all das wird überwunden in der unendlichen Liebe und Hingabe Gottes zu uns Menschen in Jesus Christus.

Beim Lesen des Osterevangeliums spricht mich in der aktuellen Situation ein Satz im Besonderen noch einmal neu an: Erinnert Euch an das, was er Euch gesagt hat. Die Botschaft an Ostern lautet in diesem Jahr für mich: Jesus lebt. Und er lebt im Evangelium, seinem Wort, das uns gegeben ist. Will ich Gott suchen, so finde ich ihn nicht im leeren Grab, im Reich der Angst oder des Todes. Ich finde ihn im Leben, in der Lebendigkeit seiner Worte, die er zu mir spricht. Der Auferstandene spricht zu mir. Und ich versuche, genau zu lesen und genau zu hören, was er mir sagt.
Mit der Heiligen Schrift weiß ich mich mit den Christinnen und Christen der verschiedenen Konfessionen verbunden. So eint uns in diesen Tagen das Evangelium des Lebens. Ich grüße Sie daher in dieser ökumenischen und österlichen Verbundenheit. Bleiben wir miteinander als Schwestern und Brüder einander zugetan und verbunden im Tun und im Gebet.
Ihr
Johannes Ebbersmeyer, Geschäftsstelle der ACK - Niedersachsen in Hildesheim, Ostern 2020

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